Taquara, eine kosmopolitische Stadt

Die Stadt Taquara liegt im Paranhana-Tal, Rio Grande do Sul, sie ist die älteste Stadt der Region. Im Jahr 1846, als sie noch Santa Maria do Mundo Novo genannt wurde, kamen die ersten deutschen Immigranten in die Region, wo heute die Stadt Igrejinha liegt.


Taquara grenzt an 11 Städte, sie liegt circa 90 Km von der Hauptstadt des Bundesstaates Rio Grande do Sul, Porto Alegre, entfernt; sie ist eine Stadt, die von drei wichtige Zugangsstraßen durchquert ist: ERS-239 (Verbindung zu dem Sinos-Tal und ist der Weg an die Küste); ERS-020 (Verbindung zu dem Gebirge und zu Porto Alegre) und ERS-115 (Verbindung zu dem Gebirge). Die Internetseite der Stadtverwaltung lautet: https://www.taquara.rs.gov.br/.


Mit circa 54.000 Einwohnern (2025) ist Taquara ein Bildungszentrum mit den Integrierten Fakultäten zu Taquara (FACCAT), der bundesstaatliche technische Schule Monteiro Lobato (CIMOL – ein Referenz in der technischen Ausbildung), dem adventistischen Institut Cruzeiro do Sul (IACS), der Schule Santa Teresinha (Netzwerk Notre Dame) und dem Sinodal Sekundarstufe-Schulzentrum Dorothea Schäfke.


Die Wirtschaftsgrundlage der Stadt ist der Handel, aber es gibt auch ein Zentrum für die Herstellung von Glasfaserschwimmbecken (Bundesstaatliches Gesetz 16.231/2024); Chemieunternehmen; Big bags Hersteller; Innovationsunternehmen, unter anderen.


Die Stadt nimmt als ein „Zweig“ an das Institut Taquara Mais (ITM) teil, ein Institut, das Vertreter der Zivilgesellschaft (Lions Club Inovação), der Unternehmer (SINDILOJAS und Industrie-, Handels-, Service- und Landwirtschaftskammer des Paranhana-Tals – CICS/VP) und der Hochschule (FACCAT) hat. Das Institut Taquara Mais ist ein gemeinnütziger Bürgerverein, der mit dem Konzept der vier Zweigen und der kreativen Stadt gebildet wurde. Der Zweck ist die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung auf Basis der Innovation. Das ITM ist auch für die Organisation der Taquara Summit verantwortlich. Die Internetseite des ITM lautet https://taquaramais.org.br/.


Anerkannt in ihre kulturelle Vielfältigkeit hat Taquara viele historische Gebäude und wichtige Einrichtungen für Aufbewahrung und Forschung wie das Archäologischen Museum zu RS – MARSUL (https://marsul.rs.gov.br/) und das historisches Technologiemuseum Harald Alberto Bauer (Museum CIMOL).


Seit 2022 nähert Taquara sich deutschen Einrichtungen an und hatte Besuch von Vertretern des Deutschen Generalkonsulats in RS und SC und von Goethe Institut zu Porto Alegre, unter anderen. Bei der Zweihundertfeier der deutschen Einwanderung in Brasilien 2024 fanden verschiedenen Veranstaltungen statt, wie das Konzert des Symphonieorchesters von Porto Alegre (OSPA); Vorträge, temporäre Ausstellungen mit dem Material des deutschen Konsulats und ein Dokumentarfilm über die 200-Jahren der deutschen Einwanderung, der unter zu sehen ist:

Wir machen auch auf das Unternehmensvideo mit Übersetzung in die deutsche Sprache aufmerksam.


Taquara ist eine erfolgreiche Stadt, wo die Partnerschaften geschätzt werden. Sie ist eine Stadt, die empfängt und aufnimmt, die an das menschliche Potenzial glaubt und die die Grenzen auf der Suche nach kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung überschreitet.

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